KI & ArbeitsmarktNeu

Unternehmen fordern KI-Skills – wissen aber nicht, wie man sie misst

KI-Kompetenz steht in immer mehr Stellenanzeigen ganz oben. Doch was genau damit gemeint ist und wie man sie nachweist, kann kaum ein Unternehmen beantworten. Wer den Vorsprung will, braucht jetzt praxisnahe, belegbare KI-Skills – und die Bereitschaft, kontinuierlich dazuzulernen.

LEEON Editorial TeamKI & Arbeitsmarkt-Experten
8 min Lesedauer

Eine aktuelle Analyse von Table.Media bringt ein Dilemma auf den Punkt, das sich quer durch alle Branchen zieht: Unternehmen fordern von Bewerberinnen und Bewerbern immer häufiger „KI-Skills" – wissen aber selbst oft nicht, was sie damit genau meinen oder wie sich diese Fähigkeiten überhaupt messen lassen. Bei LEEON sehen wir täglich, wie sich dieses Dilemma auflösen lässt: durch praxisnahe, nachweisbare KI-Kompetenz statt vager Anforderungen.

Originalartikel lesen

Die vollständige Analyse von Table.Media zu KI-Skills im Recruiting.

Zum Artikel auf Table.Media

KI-Kompetenz ist gefragt – aber niemand definiert sie

KI-Begriffe tauchen in immer mehr Stellenanzeigen quer durch alle Branchen auf. Im Marketing nennen bereits 15 % der Anzeigen KI-Anforderungen, im Personalwesen 13 %, in Management und Vertrieb 7 %. Besonders rasant ist das Wachstum: Im Personalwesen stiegen KI-Anforderungen 2025 bis 2026 um 225 %, in der Buchhaltung verdoppelten sie sich. Das Problem dahinter: Die meisten Unternehmen befinden sich selbst noch in einer Findungsphase, was den KI-Einsatz angeht – und es fehlen einheitliche, vergleichbare Nachweise für KI-Kompetenz.

Das Mess-Dilemma: Was bedeutet „KI-Skills" überhaupt?

Die Anforderungen in den Anzeigen bleiben auffällig unkonkret.

Wer Stellenanzeigen liest, stößt selten auf eine präzise Definition. Statt spezialisierter technischer Expertise meinen viele Unternehmen einen reflektierten, verantwortungsvollen Umgang mit KI-Werkzeugen. Das klingt sinnvoll – ist aber für Recruiter kaum überprüfbar. Wie misst man „reflektierten Umgang" in einem Bewerbungsgespräch?

Erschwerend kommt hinzu: Es gibt keinen Branchenstandard, an dem sich KI-Kompetenz festmachen ließe. Anders als bei einem Sprachzertifikat oder einem Projektmanagement-Nachweis fehlt ein vergleichbarer, anerkannter Maßstab. Das Ergebnis ist eine Lücke zwischen dem, was Unternehmen fordern, und dem, was sie tatsächlich bewerten können.

Genau hier setzt der Ansatz von LEEON an: Unsere Weiterbildungen vermitteln keine abstrakten Buzzwords, sondern konkret anwendbare KI-Kompetenzen – vom Prompt Engineering über den Einsatz von KI im jeweiligen Fachbereich bis zum verantwortungsvollen Umgang mit Daten und Ergebnissen. Was am Ende zählt, ist nicht ein Schlagwort im Lebenslauf, sondern die Fähigkeit, KI im Arbeitsalltag wirksam einzusetzen.

Die Zahlen hinter dem Trend

Die Daten zeigen, wie schnell sich Anforderungen verschieben:

15%
Marketing-Anzeigen mit KI-Bezug
KI-Anforderungen im Marketing
+225%
KI-Anforderungen im Personalwesen
Anstieg 2025 bis 2026
+100%
KI-Anforderungen in der Buchhaltung
Verdopplung im selben Zeitraum
43%
Soft Skills in Ausschreibungen
2025 – gegenüber 25 % im Jahr 2019
13% / 7%
Personalwesen & Vertrieb
KI-Anforderungen in HR bzw. Management/Vertrieb

Parallel zum KI-Trend wächst die Bedeutung menschlicher Qualitäten. Eine Stepstone-Studie zeigt: Während 2019 erst 25 % aller Ausschreibungen Soft Skills nannten, waren es 2025 bereits 43 %. Besonders gefragt sind Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Lernbereitschaft und Kommunikation.

Die Botschaft ist eindeutig: KI-Kompetenz und menschliche Fähigkeiten stehen nicht im Widerspruch – sie ergänzen sich. Unternehmen suchen Menschen, die KI souverän einsetzen und bereit sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Was Unternehmen wirklich suchen: Lernbereitschaft

Wenn sich KI-Skills schwer messen lassen, rückt eine andere Eigenschaft in den Vordergrund.

Große Arbeitgeber formulieren es offen. Celonis betont, mindestens ebenso wichtig wie konkrete Kenntnisse sei „die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung". Die Allianz versteht KI als „alltägliches Werkzeug zur Unterstützung – nicht als Ersatz für eigenes Denken".

Hinter diesen Aussagen steckt eine klare Erwartung: Nicht das einmal erworbene Zertifikat zählt, sondern die Fähigkeit, mit einer sich rasant verändernden Technologie Schritt zu halten. In der Praxis ersetzen konkrete Anwendungsbeispiele zunehmend formale Nachweise – im Gespräch zählt, was jemand mit KI tatsächlich schon umgesetzt hat.

Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: Wer ein Portfolio realer KI-Anwendungen mitbringt und glaubhaft zeigt, dass er kontinuierlich dazulernt, hat einen entscheidenden Vorteil. Genau diese Haltung fördern wir bei LEEON – mit praxisnahen Projekten und einem persönlichen KI-Lernbegleiter, der sich an Tempo und Vorkenntnisse anpasst.

Re- und Upskilling wird zum Wettbewerbsfaktor

Das Mess-Dilemma ist nicht nur ein Problem der Bewerber – es ist eine Aufgabe für Unternehmen.

Adecco-Chef Peter Blersch bringt es auf den Punkt: Unternehmen müssten „deutlich stärker in die Entwicklung ihrer Belegschaft investieren". Wer KI-Kompetenz von außen einkaufen will, stößt schnell an Grenzen – schlicht, weil der Markt für nachweislich KI-kompetente Fachkräfte eng ist und es an vergleichbaren Nachweisen fehlt.

Die Lösung liegt im eigenen Team: Re- und Upskilling der bestehenden Belegschaft wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt weiterbilden, lösen das Mess-Problem an der Wurzel – sie schaffen messbare, im Arbeitsalltag erprobte KI-Kompetenz statt auf vage Selbsteinschätzungen im Lebenslauf zu vertrauen.

Für Arbeitgeber bietet LEEON deshalb maßgeschneiderte, AZAV-zertifizierte Weiterbildungsprogramme, die sich über Förderinstrumente finanzieren lassen. So wird aus „Wir suchen KI-Skills" ein konkreter, planbarer Kompetenzaufbau im eigenen Unternehmen.

Fazit: Aus vagen Anforderungen werden nachweisbare Kompetenzen

„KI als alltägliches Werkzeug zur Unterstützung – nicht als Ersatz für eigenes Denken."

— Allianz, zitiert in Table.Media

Das Dilemma ist real: Unternehmen fordern KI-Skills, ohne sie messen zu können. Aber genau darin liegt die Chance. Wer heute nachweisbare, praxisnahe KI-Kompetenz mitbringt und seine Lernbereitschaft glaubhaft zeigt, hebt sich in einem unsicheren Markt klar ab.

Bei LEEON übersetzen wir vage Anforderungen in konkrete Fähigkeiten – mit AZAV-zertifizierten, über den Bildungsgutschein zu 100 % förderbaren Weiterbildungen, einem dedizierten Trainer und einem persönlichen KI-Lernbegleiter. So wird KI-Kompetenz nicht zum Buzzword, sondern zum belegbaren Vorsprung.

Der beste Zeitpunkt, diese Lücke zu schließen, ist jetzt.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Erkenntnisse

  • KI-Skills stehen in immer mehr Stellenanzeigen – im Marketing bereits in 15 %, im Personalwesen mit +225 % Wachstum von 2025 auf 2026.
  • Das Kernproblem: Unternehmen können KI-Kompetenz weder klar definieren noch zuverlässig messen, weil einheitliche Nachweise fehlen.
  • Statt spezialisierter Technik-Expertise zählt oft der reflektierte, verantwortungsvolle Umgang mit KI-Werkzeugen.
  • Soft Skills gewinnen massiv an Bedeutung: 43 % aller Ausschreibungen forderten sie 2025 – gegenüber 25 % im Jahr 2019.
  • Praktische Anwendungsbeispiele ersetzen zunehmend formale Zertifikate. Lernbereitschaft ist die entscheidende Eigenschaft.
  • Re- und Upskilling der eigenen Belegschaft wird zum Wettbewerbsfaktor – und löst das Mess-Dilemma an der Wurzel.

Häufige Fragen

Was bedeutet „KI-Skills" in Stellenanzeigen?
Meist ist damit kein spezialisiertes technisches Fachwissen gemeint, sondern ein reflektierter, verantwortungsvoller Umgang mit KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag – etwa die Fähigkeit, KI sinnvoll einzusetzen, Ergebnisse kritisch zu prüfen und kontinuierlich dazuzulernen.
Warum können Unternehmen KI-Kompetenz so schwer messen?
Es fehlt ein einheitlicher, anerkannter Standard. Anders als bei Sprach- oder Projektmanagement-Zertifikaten gibt es kaum vergleichbare Nachweise für KI-Skills. Zudem befinden sich viele Unternehmen selbst noch in einer Findungsphase, was den KI-Einsatz angeht.
Wie weise ich KI-Kompetenz im Bewerbungsprozess nach?
Am überzeugendsten sind konkrete Anwendungsbeispiele: reale Projekte, in denen du KI eingesetzt hast, und der Nachweis kontinuierlicher Weiterbildung. Praxisnahe, zertifizierte Weiterbildungen wie die von LEEON helfen, diese Kompetenz belegbar und im Gespräch demonstrierbar zu machen.
Lohnt sich eine KI-Weiterbildung trotz fehlender Mess-Standards?
Gerade deshalb. Wer nachweisbare, praxisnahe KI-Kompetenz mitbringt, hebt sich in einem unsicheren Markt klar ab. LEEON-Weiterbildungen sind AZAV-zertifiziert und über den Bildungsgutschein zu 100 % förderbar.

Mach deine KI-Kompetenz nachweisbar

Aus vagen Anforderungen werden konkrete Skills — mit einer 100 % geförderten, AZAV-zertifizierten KI-Weiterbildung bei LEEON.

Jetzt KI-Weiterbildung starten
injection when written into a